KI und Kamera wählen das Programm, Vernetzung den Startzeitpunkt: So nimmt Miele Entscheidungen im Haushalt ab
KI und Kamera wählen das Programm, Vernetzung den Startzeitpunkt: So nimmt Miele Entscheidungen im Haushalt ab
- Geschirrspüler G8 Diamond: Kamera und KI erkennen Beladung und passen den Spülprozess daran an
- Konzeptstudie «Cary» zur Zukunft der Wäschepflege: Sensorik und KI könnten Wäsche künftig erkennen und den Waschprozess darauf abstimmen
- Neue Kooperation mit Smart-Home-Anbieter Shelly bietet weitere Automatisierungsmöglichkeiten
Spreitenbach/Berlin, September 2026 – Was koche ich heute? Welches Programm braucht die Wäsche? Und habe ich daran gedacht, den Geschirrspüler zu starten? Hausarbeit besteht aus solchen kleinen Fragen, die jeden Tag aufs Neue Aufmerksamkeit verlangen. Unter dem Messemotto «Das Ende der Hausarbeit ist in Sicht» zeigt Miele auf der IFA 2026, wie Vernetzung, Sensorik und Künstliche Intelligenz Entscheidungen wie diese zunehmend abnehmen und den Alltag spürbar erleichtern können.
Intelligente Technologie erweitert zunehmend das, was ein Hausgerät leisten kann: Geräte können Situationen erkennen, Informationen einordnen und daraus ableiten, was in einem bestimmten Moment sinnvoll ist. Damit rückt ein Alltag näher, in dem wir uns um immer weniger Hausarbeit selbst kümmern müssen: Die Miele App* liefert Inspiration für ein Gericht, der Backofen erkennt selbstständig, wenn es durchgegart ist, und die Waschmaschine löst ganz automatisch die Flecken aus der weissen Wäsche, die bei der Zubereitung entstanden sind. Aus einzelnen Funktionen wird so zunehmend ein Zusammenspiel, das Menschen Entscheidungen und Arbeitsschritte abnimmt.
G8 Diamond: Geschirrspüler erkennt, entscheidet und handelt selbstständig
Mit dem neuen G8 Diamond bringt Miele erstmals eine integrierte Kamera in den Geschirrspüler, die zur Grundlage für neue intelligente Funktionen wird: Mithilfe von Bildverarbeitung und KI-basierten Erkennungsmodellen analysiert AutoVision, welche Geschirrarten sich im Innenraum befinden und wie hoch der Beladungsgrad ist. Daraus kann das Gerät auf Wunsch passende Schritte für den Spülprozess ableiten: Erkennt es beispielsweise Töpfe oder Flaschen, aktiviert es automatisch die entsprechenden Programmextras.
Sein volles Potenzial entfaltet der G8 im Zusammenspiel mit der Miele App. Nutzerinnen und Nutzer können dort persönliche Vorgaben hinterlegen – beispielsweise, dass der Geschirrspüler erst ab einem bestimmten Beladungsgrad oder nicht vor einer bestimmten Uhrzeit starten soll. Gemeinsam mit der automatischen Reinigerdosierung AutoDos mit PowerDisk und dem neuen Heissluft-Trocknungssystem ExcellentDry entsteht ein vernetztes System, das immer mehr Schritte des Spülprozesses selbst organisiert – für weniger Entscheidungen und weniger Aufwand rund ums Geschirrspülen.
Zukunft der Wäschepflege: Wenn KI die Wäsche macht
Wie weit sich dieses Prinzip in der Zukunft entwickeln könnte, zeigt Miele mit einer Konzeptstudie «Cary» zur Zukunft der Wäschepflege. Programme, Temperaturen, Schleuderdrehzahlen, Extras und Waschmittel ergeben bei modernen Waschmaschinen mehr als eine Million mögliche Einstellungskombinationen. Die Vielfalt ermöglicht es, Kleidungsstücke ganz individuell zu pflegen – verlangt bislang aber auch zahlreiche Entscheidungen. Sensorik und KI könnten künftig einen grösseren Teil davon übernehmen.
In der Miele Zukunftsvision erkennen optische Sensoren beispielsweise Textilarten und Farben; auf dieser Grundlage kann das Gerät Programm und Waschprozess auf die jeweilige Beladung abstimmen. So bleiben für den Menschen wenige Schritte übrig: Wäsche einlegen. Start drücken. Fertig.
Vernetzung übernimmt weitere Aufgaben
Doch nicht nur die Frage, wie ein Hausgerät eine Aufgabe erledigt, verlangt Entscheidungen. Mit dynamischen Stromtarifen und einer eigenen Photovoltaikanlage wird zunehmend auch relevant, zu welchem Zeitpunkt ein Hausgerät läuft. Damit intelligente Hausgeräte auch diese Entscheidungen erleichtern können, setzt Miele beim Energiemanagement auf die Integration seiner Geräte in die Systeme verschiedener Partner.
Mit Shelly, dem bulgarischen Smart-Home-Hersteller, zeigt Miele auf der IFA ein weiteres Beispiel für dieses wachsende Netzwerk. Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler von Miele können zukünftig in das Energiemanagementsystem von Shelly eingebunden werden. Nutzerinnen und Nutzer legen am Gerät lediglich fest, wann ein Programm spätestens beendet sein soll. Innerhalb dieses Zeitfensters übernimmt Shelly die Zeitplanung und kann das Gerät bei einem dynamischen Stromtarif zu einem günstigeren Zeitpunkt starten.
Auch bei Verbrauchsmaterialien zeigt sich, wohin sich vernetzte Services zukünftig entwickeln können. Ein mögliches Zukunftsszenario sind Smart Subscriptions: Vernetzte Geschirrspüler und Waschmaschinen könnten anhand ihrer Nutzungsdaten den Verbrauch von PowerDisk beziehungsweise UltraPhase prognostizieren und eine Nachbestellung automatisch auslösen. Nutzerinnen und Nutzer müssten damit weder den Vorrat regelmässig kontrollieren noch selbst an die nächste Bestellung denken. Der erste Schritt auf diesem Weg ist ein Abonnement mit festen Lieferintervallen. Perspektivisch soll daraus eine intelligente, datenbasierte Lösung entstehen.
*Zusätzliches digitales Angebot der Miele & Cie. KG. Abhängig von Modell und Land kann der Funktionsumfang variieren. Erforderlich ist Ihr Einverständnis zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzhinweisen für digitale Produkte und Dienste von Miele in der Miele App. Miele behält sich das Recht vor, die digitalen Angebote jederzeit zu ändern oder einzustellen.
Medienkontakt Miele:
Petra Ummenberger
Telefon: +41 848 848 048
E-Mail: petra.ummenberger@miele.com
Über das Unternehmen: Miele gilt als weltweit führender Anbieter von Premium-Hausgeräten, mit einem begeisternden Portfolio für die Küche, Wäsche- und Bodenpflege im zunehmend vernetzten Zuhause. Hinzu kommen Maschinen, Anlagen und Services für den Einsatz etwa in Hotels, Büros oder Pflegeeinrichtungen sowie in der Medizintechnik. Seit seiner Gründung im Jahr 1899 folgt Miele seinem Markenversprechen «Immer Besser», bezogen auf Qualität, Innovativität, Performance und zeitlose Eleganz. Mit seinen langlebigen und energiesparenden Geräten unterstützt Miele seine Kundinnen und Kunden darin, ihren Alltag möglichst nachhaltig zu gestalten. Das Unternehmen befindet sich in der Hand der beiden Gründerfamilien Miele und Zinkann und unterhält 19 Produktionsstandorte, davon acht in Deutschland. Weltweit arbeiten etwa 23.500 Menschen für Miele. Bei der Vertriebsgesellschaft Schweiz sind etwa 450 Mitarbeitende beschäftigt.
Weitere Informationen unter: www.miele.ch
Medien zu dieser Meldung
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Alles im Blick: Der G8 Diamond erkennt den Beladungsgrad und verschiedene Geschirrarten. Über die Miele App können Nutzerinnen und Nutzer die aktuelle Beladung einsehen und persönliche Vorgaben festlegen – zum Beispiel, dass der Geschirrspüler erst ab einem bestimmten Beladungsgrad und zu einer festgelegten Uhrzeit startet. (Foto: Miele) |
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Wäschepflege der Zukunft: In der Miele Zukunftsvision «Cary» erfassen optische Sensoren Textilarten und Farben. Sensorik und KI könnten den Waschprozess automatisch auf die jeweilige Beladung abstimmen – für weniger Entscheidungen und mehr Sicherheit bei der Wäschepflege. (Foto: Miele) |
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Das Partnernetzwerk für intelligentes Energiemanagement wächst: Miele Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler können zukünftig in das Energiemanagement-System von dem bulgarischen Smart-Home-Hersteller Shelly eingebunden werden. (Foto: Miele) |
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