Miele bringt künstliche Intelligenz in die Küche

Nr. 11002/2020

Spreitenbach, 23. September 2020. – Die Kamera im Backofen erkennt Lebensmittel und steuert den Garprozess, ein anderer digitaler Helfer unterstützt Schritt für Schritt beim Braten. Diese und weitere Highlights enthüllte der Familienkonzern an der IFA in Berlin. Ausserdem: ein Blick auf die Geschäftslage des Unternehmens, das mit seinem Umsatz international sogar leicht über dem Vorjahr liegt. Auf der Bühne standen die Geschäftsführer von Miele International Dr. Axel Kniehl (Marketing und Vertrieb) und Dr. Reinhard Zinkann (Geschäftsführender Gesellschafter).

Letztes Jahr brachte Miele erstmals durch eine integrierte Backofenkamera Live-Bilder aufs Smartphone. So hat man seinen Kuchen oder Braten auch unterwegs jederzeit im Blick und kann bei Bedarf mobil nachjustieren. Mit dem intelligenten neuen Feature Smart Food ID erkennt die Kamera jetzt sogar zusätzlich, welches Gericht im Ofen brutzeln soll – und schlägt gleich das passende Programm vor. Auf künstlicher Intelligenz basierend, sind bereits mehr als 20 Speisen digital identifizierbar, vom mediterranen Ofengemüse über den Krustenbraten bis zum Streuselkuchen, und das System lernt laufend hinzu.

Ein weiterer smarter Helfer heisst Smart Browning Control und sorgt für eine gelungene Pizza: Hier erkennt die Kamera an der Bräunung, wann die Pizza fertig ist, um den Backofen genau im richtigen Moment herunterzufahren. Und, last but not least: Auf dem Miele-Induktionskochfeld leitet CookAssist per App Schritt für Schritt durch den gesamten Bratprozess. Der intelligente Kochfeld-Sensor TempControl ermittelt die passende Temperatur und hält diese automatisch konstant. So gehört ständiges Nachregulieren oder gar Anbrennen der Vergangenheit an. „Mit unseren neuen intelligenten Assistenzsystemen starten wir in ein ganzheitliches digitales Kocherlebnis, das es so nur bei Miele gibt“, sagte Geschäftsführer Axel Kniehl.

Als „special guest“ begrüsste er Max Lössl, Mitgründer und CEO der neuen Miele-Tochter Agrilution, die das zukunftsweisende Konzept des „Vertical Farming“ in die eigenen vier Wände bringt. Beim Vertical Farming werden Nahrungsmittel umweltschonend und platzsparend in mehrstöckigen Gewächshäusern angebaut, und dies möglichst nah am Ort des Verzehrs. Demgegenüber sind die Gewächsschränke („Plantcubes“) von Agrilution nicht grösser als ein Standardkühlschrank. Der Plantcube garantiert perfekte Wachstumsbedingungen für einzigartig frische und aromatische Salate, Kräuter und Microgreens und bietet zugleich einen stilvollen optischen Akzent für Küche oder Wohnraum. „Temperatur, Licht und Bewässerung werden per App und Cloud vollautomatisch gesteuert“, beschreibt Lössl das Prinzip, „so ist das ganze Jahr über Erntezeit.“ Mit Agrilution baut Miele sein Portfolio für gesunde Genussvielfalt weiter aus. Erhältlich sind die Plantcubes in der Schweiz voraussichtlich ab November 2020 über den Online-Shop von Agrilution.

Der Geschäftsführende Gesellschafter Reinhard Zinkann widmete sich der aktuellen Geschäftslage des Unternehmens: „Ich freue mich darüber, dass die Miele Gruppe dieses Jahr bislang gut gemeistert hat“, so der Urenkel des Miele-Mitgründers gleichen Namens. Nach dem bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2020 liege der Umsatz etwa zwei Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, trotz massiver, Corona-bedingter Einbrüche in den Monaten März und April. „Vor allem in unseren wichtigen Märkten Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten wir ordentlich zulegen“, so Zinkann weiter, „ebenso in den meisten Ländern Osteuropas und auch in Märkten wie China, Japan und Korea.“

Über das Unternehmen: Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten für die Produktbereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen und Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- sowie Bodenpflege. Hinzu kommen Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner für den gewerblichen Einsatz sowie Reinigungs- und Desinfektionsgeräte für medizinische Einrichtungen und Laboratorien („Miele Professional“). Das 1899 gegründete Unternehmen ist in fast 100 Ländern mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Importeure vertreten. Weltweit beschäftigt das in vierter Generation familiengeführte Unternehmen gut 20‘100 Personen. Bei der Vertriebsgesellschaft Schweiz sind etwa 430 Mitarbeiter beschäftigt.

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Sie präsentierten die Miele-Neuheiten zur IFA auf der Global Press Conference: Dr. Axel Kniehl (l.), Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, und Dr. Reinhard Zinkann, Geschäftsführender Gesellschafter.

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Smart Food ID von Miele: Die Backofenkamera erkennt die Speise und zeigt sie im Display an – nur noch bestätigen und die Zubereitung verläuft vollautomatisch.

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Der Plantcube der Miele-Tochter Agrilution ist nicht grösser als ein Standardkühlschrank – und bietet perfekte Wachstumsbedingungen für Salate, Kräuter und Microgreens

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